Erich Kress-Turnier 2025 (BC Worms)
Am 20.12. starteten mit Mauricio, Tymur und Maximilian drei Athleten für die BSV Freiburg beim Erich Kress Turnier, das vom BC Worms ausgerichtet wurde.
Mit viel Herzlichkeit und einer wunderbaren, kleinen Veranstaltung zum Jahresabschluss wurden wir zum zweiten Mal im Jahr 2025 in Rheinland-Pfalz empfangen. Freundliche, ehrliche Menschen und tolle Vereine dort und damit auch in 2026 definitiv die eine oder andere Reise wert.
Unser BSV beendete das Wettkampfjahr mit einem Sieg und zwei Niederlagen.
Mauricio überzeugte in seinem unnachahmlichen Stil ab Sekunde 1 mit einer fantastischen Leistung. Locker auf den Beinen, sehr geschlossen in der Deckung, angriffslustig und permanent im Vorwärtsgang zermürbte er seinen Gegner aus Kandel gnadenlos. Immer wieder stellte er ihn und setzte harte Treffer. In Runde 1 wurde Leon Reyes einmal angezählt, in Runde 2 zweimal. In Runde 3 schließlich warfen die Trainer nach 15 Sekunden das Handtuch. Zu deutlich war Mauricios Dominanz.
Mauricio hatte ein fantastisches Wettkampfjahr 2025 und steht aktuell bei 12 Kämpfen und 8 Siegen.
Tymur machte seinen allerersten Kampf und startete gut: In Runde 1 konnte er nahezu allen Schlägen seines Gegners mühelos ausweichen, wurde fast nicht getroffen. Leider verpasste er es selbst, viele und klare Treffer zu setzen.
Ab Runde 2 baute Tymur kontinuierlich ab. Auf das hohe Adrenalin in der ersten Runde folgte der natürliche Abfall seiner Leistungsfähigkeit und nahm ihm die Leichtigkeit und die Kraft. Tymur wurde deutlich häufiger getroffen und hatte wenig Schläge entgegenzusetzen. Auch wenn keine Wirkungstreffer seines Gegners dabei waren, war das Momentum in Runde 2 und 3 klar beim Frankenthaler. Dadurch verlor Tymur den Kampf leider durch RSC.
Auf das in der ersten Runde Gezeigte lässt sich definitiv aufbauen, auch wenn noch viel Arbeit vor Tymur und uns liegt. Aller Anfang ist schwer!
Der Gegner von Max war leider hauptsächlich er selbst und nicht sein Kontrahent im Ring.
Dabei hatte er ein vorbildliches Trainingsjahr gemacht: eisern, diszipliniert und mit einer starken boxerischen Entwicklung. Im Sparring tänzelt er locker, nimmt kaum Treffer und zählt mit seinem Timing und den präzisen Händen zu den unangenehmsten Trainingspartnern. Er kann intern mit jedem locker mithalten und wir alle waren überzeugt, dass der Moment seines ersten Sieges nun gekommen sei.
Doch Max konnte sein Können im Ring nicht abrufen und blieb dadurch zu harmlos. Sein Kampf ging über die volle Distanz und zu Recht verloren. Sehr schade!
Vielen Dank an die beiden Betreuer Maik Lindner und Markus Kapfer.


